
YASMINSPIRE ZUTAT
100g
Pfeffer
Schwarzer Pfeffer ist ein aromatisches Gewürz aus den getrockneten Beeren von Piper nigrum. In der Küche ist er vor allem wertvoll, weil er Speisen ohne zusätzliches Natrium Schärfe, Tiefe und Frische gibt.

Nährwerte[1]
pro 100gMineralstoffe
Vitamine
Nährwert-Quellen
- [1] USDA FoodData Central, FDC 170931: Spices, pepper, black (Datenbank)
Nährwert-Rechner
Gesundheitliche Vorteile
Schwarzer Pfeffer liefert Piperin; in einer Humanstudie erhöhte Piperin die Bioverfügbarkeit von Curcumin stark, allerdings bei gezielter Supplement-Dosierung und nicht bei normaler Küchenmenge.[1]
Pfeffer kann Geschmack und Schärfe ohne zusätzliches Natrium liefern und damit salzärmeres Würzen erleichtern.[2]
Die Mineralstoffwerte pro 100 g sind hoch, praktisch relevant ist wegen der kleinen Portionsmengen vor allem die Würzfunktion.[3]
Empfohlene Tagesmenge
Als Gewürz nach Geschmack verwenden; typische Küchenmengen liegen eher bei 0,2-1 g pro Portion.
Praktische Tipps
Für Aroma Pfeffer frisch mahlen; vorgemahlener Pfeffer verliert flüchtige Aromastoffe schneller.
Bei Kurkuma-Gerichten kann eine kleine Menge Pfeffer sensorisch und technologisch sinnvoll sein, ersetzt aber keine medizinische Supplement-Dosierung.
Bei refluxanfälligen Personen vorsichtig dosieren.
Lagerung & Haltbarkeit
Optimale Lagerung
Ganz, trocken, dunkel und luftdicht lagern; erst kurz vor dem Essen mahlen.
Haltbarkeit
Ganze Pfefferkörner behalten Aroma meist deutlich länger als gemahlener Pfeffer; gemahlenen Pfeffer nach dem Öffnen möglichst innerhalb weniger Monate verbrauchen.
Praktische Tipps
- 1Vor Licht und Wärme schützen, da ätherische Öle und Aromastoffe flüchtig sind.
- 2Nicht über dampfenden Speisen mahlen, damit keine Feuchtigkeit in die Mühle gelangt.
- 3Ganze Körner sind für Vorratshaltung klar überlegen.
Herkunft & Produktion
Anbau & Ernte
Hauptanbaugebiete
Indien, Vietnam, Indonesien, Brasilien, Sri Lanka
Verfügbarkeit
Getrockneter Pfeffer ist ganzjährig verfügbar; Erntezeiten hängen vom Anbauland ab.
Anbaubesonderheiten
Pfeffer ist eine tropische Kletterpflanze. Schwarzer Pfeffer entsteht aus unreif geernteten, fermentierten und getrockneten Steinfrüchten.
Geschichte
Pfeffer war eines der wichtigsten Handelsgewürze zwischen Südasien, Europa und dem Nahen Osten.
Weltweite Produktion[1]
Jährliche Weltproduktion
Pfeffer wird vor allem in tropischen Regionen produziert; Vietnam, Indien, Indonesien und Brasilien gehören zu den wichtigen Ursprungsländern.
Top-Produzenten weltweit
Nachhaltigkeit
Bei Pfeffer sind Herkunft, Trocknung, Rückverfolgbarkeit und faire Lieferketten relevanter als saisonale Verfügbarkeit im Zielland.[1]
PFEFFERARTEN IM VERGLEICH
| Produkt | kcal | Protein g | KH g | Fett g | Ballast. g |
|---|---|---|---|---|---|
Pfeffer | 251 | 10.4 | 64 | 3.26 | 25.3 |
Schwarzer Pfeffer Aromatisch, scharf, universell einsetzbar | 251 | 10.4 | 64 | 3.26 | 25.3 |
Weißer Pfeffer Fermentierter, weniger fruchtig, häufig in hellen Saucen | 296 | 10.4 | 68.6 | 2.12 | 26.2 |
Cayennepfeffer Botanisch Chili, deutlich capsaicinscharf | 318 | 12 | 56.6 | 17.3 | 27.2 |
Häufig gestellte Fragen
Aroma und Schärfeeindruck hängen stark an flüchtigen Aromastoffen. Ganze Körner schützen diese besser; frisch gemahlener Pfeffer schmeckt deshalb intensiver als lange geöffneter gemahlener Pfeffer. USDA FoodData Central, FDC 170931
Piperin kann die Bioverfügbarkeit von Curcumin erhöhen. Die bekannte Humanstudie nutzte jedoch definierte Mengen Curcumin und Piperin; daraus folgt nicht, dass jede normale Küchenmenge denselben Effekt hat. Shoba, G. et al. (1998). Shoba et al. (1998)
Pro 100 g enthält Pfeffer viele Mineralstoffe, aber in Rezepten werden meist nur Bruchteile eines Gramms bis wenige Gramm genutzt. Praktisch zählt Pfeffer deshalb vor allem als Gewürz, nicht als Hauptquelle für Mikronährstoffe. USDA FoodData Central, FDC 170931
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